Von 2008 – 2012 sind gemeinsame Investitionen von über vier Mio. Euro geplant. Der österreichische Klima- und Energiefonds hat den plan-b Gemeinden zu diesem Vorhaben eine Förderung in Höhe von 978.000 Euro angeboten.
Die enge Zusammenarbeit der Vorarlberger Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt im regionalen Mobilitätsmanagement plan-b bewährt sich seit Jahren und wurde erst im Dezember vergangenen Jahres mit dem „Climate Star“, einer hohen europäischen Auszeichnung, wieder international ausgezeichnet.
Mit „rad plan-b“, einem gemeinsam mit dem Land Vorarlberg entwickelten umfassenden und integrierten Mehrjahresprogramm, geht die Zusammenarbeit der Gemeinden in eine neue Dimension. Gemeinsam mit dem Land Vorarlberg und mit weiteren Partnern will die Region vor allem für die Alltagsradfahrer noch sympathischer und praktischer werden. Radkonzepte und Beschilderungen über die Gemeindegrenzen hinaus, neue Lückenschlüsse im Radnetz wie an der L3 in Wolfurt oder zwischen Bregenz und Hard entlang dem Boden und umfassende Information, Bewusstseinsbildung oder auch Marketing für die Vorteile von zwei Rädern stehen auf der Agenda.
„FahrradfahrerInnen sollen in unseren Gemeinden so gute Voraussetzungen wie nur irgendwie möglich haben“, sind sich die plan-b Verantwortlichen einig. Gestern Abend wurde das Vorhaben in einer gemeinsamen Infoveranstaltung in Lauterach den Gemeindeverantwortlichen im Detail vorgestellt, die Beschlüsse sollen in den nächsten Wochen gefasst werden.
Der neue österreichische Klima- und Energiefonds (www.klimafonds.gv.at) sieht "rad plan-b" als effizientes und nachhaltiges Vorhaben. Er fördert das Maßnahmenpaket mit rund 970.000 Euro. Rad plan-b ist damit österreichweit das erste "Klimafonds-Projekt", das sich der Öffentlichkeit präsentiert.
Neben dem Klima- und Energiefonds hat auch das Land Vorarlberg Unterstützung und Förderung in Aussicht gestellt. Ziel ist es, den in Vorarlberg bereits jetzt hohen Radfahranteil von rund 14% während der Woche bzw. 17% am Wochenende weiter zu steigern. „Damit gießen die plan-b-Gemeinden die Ziele des Vorarlberger Verkehrskonzeptes 2006 in befahrbare Formen“, ist für Ing. Peter Moosbrugger, Radwegverantwortlicher beim Amt der Vorarlberger Landesregierung, Rad plan-b eine logische Folge.
Bild: Vertreter der plan-b Gemeinden mit Sonja Ammann vom Österreichischen Klima- und Energiefonds bei der Projektpräsentation
Quelle: plan-b