Erste Elemente des Vier Millionen-Euro-Pakets sind bereits auf Schiene, weitere werden gemeinsam mit der Bevölkerung und Partnern in den nächsten Monaten entwickelt. Heute unterzeichnen die Bürgermeister in Hard den Fördervertrag mit dem Klima- und Energiefonds.
Mehr Radfreundlichkeit über die Ortsgrenzen hinaus – das schaffen die plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt gemeinsam mit dem Land Vorarlberg und weiteren Partnern mit „rad plan-b“ in den nächsten Jahren. Dazu werden die teils bereits bestehenden, teils noch zu erstellenden Radverkehrskonzepte der einzelnen Gemeinden in einer regionalen Planung zusammengeführt. Lücken in Radwegverbindungen speziell für AlltagsradfahrerInnen können so erkannt und gezielt geschlossen werden. Bereits fixiert und geplant ist eine Radwegbrücke an der L3 in Wolfurt. Ebenfalls Bestandteil von „rad plan-b“ sind z.B. eine praktische Beschilderung der Radwege, neue Informationsinstrumente oder Werbeaktivitäten fürs Fahrrad wie etwa der gelungene plan-b Radfrühling im April 2008 in Lauterach. Die sechs Gemeinden planen gemeinsame Investitionen von über vier Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren. Bestehende Angebote wie z.B. der Fahrradwettbewerb des Landes oder Verkehrssicherheitsübungen werden in das Programm gezielt eingebunden.
Unterstützung für „rad plan-b“ durch Klima- und Energiefonds und Land Vorarlberg
Der Österreichische Klima- und Energiefonds unterstützt die plan-b Gemeinden bei ihrem Vorhaben mit 970.000 Euro. „rad plan-b“ ist österreichweit das erste Förderprojekt dieses von der Bundesregierung eingerichteten Fonds. Der Klima- und Energiefonds will eine nachhaltige Energieversorgung verwirklichen, die Treibhausgas-Emissionen reduzieren und die Forschungsquote steigern. Dafür stehen im Zeitraum 2007 bis 2010 bis zu 500 Millionen Euro an Förderungen zur Verfügung. Damit sollen innovative Projekte unterstützt werden und Aufträge erteilt werden, die einen wesentlichen Beitrag für eine umweltfreundlichere und energieschonende Zukunft bringen. Zwei entscheidende Kriterien sind dabei die Effizienz und die Nachhaltigkeit. Auch das Land Vorarlberg hat eine finanzielle Unterstützung für „rad plan-b“ in Aussicht gestellt.
Erste Elemente in „rad plan-b“ bereits auf Schiene
Die Marktgemeinde Hard arbeitet mit Hochdruck an ihrem örtlichen Radverkehrskonzept. Die Bevölkerung wird dabei breit eingebunden, das Ergebnis soll Grundlage für weit reichende Entscheidungen auch für überörtliche Verbindungen z.B. nach Bregenz sein.
In Wolfurt sind die Planungen für die neue Radwegbrücke an der L3 bereits abgeschlossen. Mit den Bauarbeiten wird demnächst begonnen.
Bestehende Aktivitäten wie beispielsweise die heutige Verkehrsübung an der Volksschule Hard Markt werden künftig gezielt in „rad plan-b“ eingebunden. Überhaupt ist die enge Zusammenarbeit eines der Erfolgsgeheimnisse im regionalen Mobilitätsmanagement plan-b, sind sich die Verantwortlichen sicher. Und dass plan-b erfolgreich ist, zeigen nicht nur die Ergebnisse in den Gemeinden, sondern auch immer wieder internationale und nationale Auszeichnungen.
Österreichischer Verkehrssicherheitspreis „Aquila“ fürs Kinderzügle
Vergangenen Mittwoch nahmen Vertreter der plan-b Gemeinden in Wien eine besondere Anerkennung entgegen: Das Kuratorium für Verkehrssicherheit zeichnete das in Schwarzach entwickelte neue Kinderzügle mit dem Verkehrssicherheitspreis „Aquila“ in der Kategorie Kindergärten als besonders engagiert, nachhaltig und kreativ aus.
Mehr Informationen zum regionalen Mobilitätsmanagement plan-b finden Sie unterwww.mobilplanb.at