Umweltwoche: Erkennen, was wichtig ist – und was ich selbst tun kann

  • Beispiel Wasserversorgung Lauterach: Jahr 2018 betont Handlungsbedarf
  • Auch auf kleinsten Raum ist Gemüseanbau möglich

Jetzt Veranstaltungen für Umweltwoche planen und auf umweltv.at eintragen

 

 

In rund hundert Tagen öffnet die Vorarlberger Umweltwoche wieder für zwölf Tage ein Schaufenster auf die Umweltarbeit des ganzen Jahres: Schulen, Institutionen, Gemeinden und viele andere geben Impulse, wie jede und jeder von uns im täglichen Leben verantwortungsvoll mit Umwelt und Ressourcen umgehen kann. Möglichkeiten dafür sind etwa der persönliche Wasserverbrauch oder der Gemüseanbau „im Kistle“. Bis 23. April können Veranstaltungen und Aktivitäten in den Kalender auf www.umweltv.at eingetragen werden.

 

 

Erst Hitze und knappes Trinkwasser, dann Starkregen und Sturm: Das vergangene Jahr hat allein beim Wetter deutlich gezeigt, wie groß der Einfluss unserer Umwelt auf die Lebensqualität auch in unserer Gegend ist. „In einem üblichen Juli haben wir in Lauterach laut Wasserwerk 200 Millimeter Niederschlag“, erläutert Bürgermeister Elmar Rhomberg. „Im vergangenen Juli war das nur rund ein Drittel.“ Eine weitere Herausforderung ist es, dass Niederschläge vermehrt punktuell und konzentriert auftreten. „Stärkere Schlagwetter und Gewitter sorgen immer wieder für Überflutungen und Vermurungen“, so Rhomberg. Hier sind alle gefordert, die Aufnahmefähigkeit des Bodens wieder zu steigern – u.a. durch weniger Versiegelung und richtige Bearbeitung.

 

Gemüse auf kleinstem Raum pflanzen – „Mi Kischta Gärtle“

Gleichzeitig selbst Freude und gesunde Lebensmittel haben und die Umwelt schützen, das ist mit dem „Mi Kischta Gärtle“ der Obst- und Gartenkultur Vorarlberg möglich. Im Mittelpunkt steht dabei eine kleine Holzkiste, die selbst zusammengebaut, mit Erde gefüllt, nach eigenem Interesse bepflanzt und gepflegt wird. „Gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg bringen die Obst- und Gartenbauvereine des Landes damit kleine eigene Gärten in unsere Schulklassen“, berichtet Renate Moosbrugger, Obmann-Stellvertreterin bei Obst- und Gartenkultur Vorarlberg. „Doch das Modell ist für jede und jeden umsetzbar – auch auf kleinem Platz am Balkon, im Vorgarten und so weiter.“ Infos dazu gibt es bei den Obst- und Gartenbauvereinen in den Orten oder auf www.ogv.at.

 

Vorarlberger Umweltwoche gibt Impulse fürs ganze Jahr

„Die Umweltwoche dauert zwar nur zwölf Tage, wirkt aber auf das ganze Jahr“, stellt Kerstin Formanek immer wieder fest. Sie koordiniert beim Umweltverband dieses jährliche Umweltschaufenster mit rund 100 Veranstaltungen und vielen weiteren Aktivitäten z.B. in Schulen oder Unternehmen. Heuer stehen neben der bunten Vielfalt speziell der Klimawandel, der Wert von Lebensmitteln und Plastikvermeidung im Mittelpunkt. „In der Umweltwoche geben verschiedenste PartnerInnen Einblicke und Impulse, wie wir oft ganz einfach im Alltag Positives bewirken können“, so Formanek.

Die Umweltwoche startet heuer am Welt-Umwelt-Tag, also am 5. Juni, und dauert bis 16. Juni 2019. Die Woche des Waldes und die Aktionstage Nachhaltigkeit des Bundes passen thematisch bestens dazu.

 

„Alle Interessierten sind eingeladen, öffentliche Veranstaltungen und Aktionen, die sich konstruktiv und positiv mit unserer Umwelt auseinandersetzen, in den Kalender auf www.umweltv.at einzutragen“, lädt Bgm. Rainer Siegele, Obmann des Umweltverbandes herzlich ein. Veranstaltungen mit Umweltbezug können das ganze Jahr auf umweltv.at eingetragen werden. Dieser Kalender bietet eine Sortiermöglichkeit und den direkten Link zur Fahrplanauskunft.

 

 

Weitere Informationen gern bei Kerstin Formanek, Umweltverband

05572/55450 1017, k.formanek@gemeindehaus.at

 

 

 

Die Vorarlberger Umweltwoche 2019

  • Mittwoch, 5. bis Sonntag, 16. Juni 2019
  • VVV-Umweltwochenticket um 13,- Euro: Bus und Bahn in ganz Vorarlberg für 7 Tage; vmobil.at
  • Öffentliche Veranstaltungen auf umweltv.at eintragen
  • Redaktionsschluss für Veranstaltungshinweise: 23. April 2019

Foto: Bgm. Elmar Rhomberg (Lauterach), Bgm. Rainer Siegele (Umweltverband), Renate Moosbrugger (Obst- und Gartenkultur Vorarlberg), Kerstin Formanek (Umweltverband) sowie Partnerinnen und Partner der Vorarlberger Umweltwoche 
 
Quelle: Umweltverband
Facebookpinterestlinkedin

Diesen Beitrag teilen auf