Der 68. Österreichische Städtetag fand am 6. und 7. Juni in Feldkirch statt.

Während am ersten Tag die feierliche Eröffnung – unter Teilnahme zahlreicher Politprominenz – im Mittelpunkt stand, wartete der zweite Tag auch mit inhaltlicher Arbeit auf.
In vier Arbeitskreisen werden Erfahrungen ausgetauscht und Einschätzungen getroffen. Die Themen – allesamt sehr aktuell und brennend für Städte und auch Gemeinden in Österreich:

  1. Zukunft der Pflege
  2. Schulische Nachmittagsbetreuung
  3. Zusammenspiel von zentralen Orten und ländlichem Raum
  4. Digitalisierung – wie weiter mit Ausbildung und Infrastruktur?

 

Arbeitskreis 3 wurde im Großen Saal des Montforthauses von Alois moderiert.
In einem kurzen Impulsvortrag berichtete Christoph Kirchengast zunächst von den Erfahrungen aus der Region Vorderland Feldkirch. Weitere Beispiele und Erfahrungen kamen u.a. aus den Regionen Osttirol und Steiermark. Geänderte Rahmenbedingungen, gestiegene Komplexität und Dynamik sowie die angespannte finanzielle Situation in den öffentlichen Kassen werden zwangsläufig dazu führen, dass Kooperationen für Städte und Gemeinden von noch größerer Bedeutung werden. Ein Ergebnis des Arbeitskreises: Eine „Kooperationskultur“ im Miteinander, die den gemeinsamen Lebensraum in den Mittelpunkt stellt, trägt neben einer guten Organisationsstruktur und Aufgabenteilung dazu bei, dass Kooperationen zwischen Städten und Gemeinden funktionieren können.

 

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