Volksschule Andelsbuch macht sich Gedanken über Berufe, Unternehmen und Nachbarn: Quiz rund ums Arbeiten in der Gemeinde und Infomappe „Berufe in Andelsbuch“

Wenn am 11. Mai 2019 wieder 16 Betriebe und die Gemeinde Andelsbuch zum MITANAND werden & wirken, einem besonderen Weilerfest laden, sind die SchülerInnen der Volksschule Andelsbuch bestens gerüstet: Sie haben nämlich für das Weilerfest ein eigenes Quiz erstellt und sich mit den Themen regionale Arbeitsplätze und Betriebe auseinander gesetzt. Auch die Infomappe „Berufe in Andelsbuch“ spielt dabei eine wichtige Rolle.

 Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute in der Nähe liegt, fragen sich diese Woche die SchülerInnen der Volksschule Andelsbuch. Sie setzen sich aus Anlass des dritten Weilerfestes der Betriebe „MITANAND werken & wirken“ vertieft mit dem Arbeiten in Gemeinde und Region, mit Berufen und dazu passenden Themen auseinander.

  • „Welche Vorteile hat es, wenn Mama/Papa in Andelsbuch oder in der Region arbeiten?“
  • „Wie viele Unternehmen gibt es in Andelsbuch?“
  • „Welche Berufe gibt es bei den heurigen MITANAND-Unternehmen?“

Diese und weitere Fragen haben die SchülerInnen nicht den UnternehmerInnen gestellt, sondern daraus auch ein eigenes Quiz gemacht. Dieses wird am Samstag beim Weilerfest präsentiert, damit auch neugierige BesucherInnen ihr Wissen testen und Neues dazulernen können. Auch wenn es für klassische Berufsorientierung in der Volksschule noch zu früh ist: „Die SchülerInnen bekommen Hintergründe zu ihren praktischen Erfahrungen, wenn ihre Eltern in der Nähe arbeiten oder pendeln“, erläutert Volksschuldirektorin Cornelia Oberbichler. “Zudem sind das wichtige Impulse für die Umwelt- oder Mobilitätsbildung und zum Wissen über Angebote in der Umgebung.“

Infomappe „Berufe in Andelsbuch“

Ein Ergebnis des Weilerfestes ist eine eigene Infomappe „Berufe in Andelsbuch“. Die Berufe der jeweiligen Teilnehmer-Betriebe werden jeweils aufgearbeitet und in Form von Berufsblättern dargestellt. Nach dem Fest werden die Berufsblätter im Gemeindeamt und in den Schulen der Region in der Berufsmappe gesammelt. Somit erhalten BerufsorientierungspädagogInnen vertiefte Informationen über die Berufe in der Nähe und konkrete Kontaktdaten für Exkursionen, Praktikumsplätze oder Schnuppertage. Für die SchülerInnen gibt es über Fotos und Beschreibungen einen Einblick in den jeweiligen Berufsalltag. In Kooperation mit dem BiFO wird zusätzlich auf die jeweiligen Berufsbilder der Lehrberufe, auf Infos über weiterführende Schulen oder Eignungstests hingewiesen. 

Das MITANAND-Weilerfest 2019 – zwischen Niedere und Pfarrkirche

In Andelsbuch gibt es über 140 Betriebe in Handel, Gewerbe und Dienstleistung in 6 verschiedenen Ortsteilen. Jährlich lädt ein anderer Ortsteil gemeinsam mit der Gemeinde zum Weilerfest der Betriebe ein. „MITANAND werken & wirken ist ein Fest, bei dem Unternehmertum und Regionalität gemeinsam gefeiert werden und bei dem Neugierig-Sein offiziell erwünscht ist. Wir sind stolz auf unsere Betriebe und die Menschen, die dort täglich arbeiten.“, informiert Manfred Scalet, Obmann des Wirtschaftsausschusses.

Heuer sind besonders viele Ein-Personen-Unternehmen MITANAND-Gastgeber. Das zeigt, dass beim Weilerfest kleine und große Unternehmen gleichwertig sind und sich auf Augenhöhe begegnen. „Wir benötigen auch in Zukunft optimistische, innovative und eigenverantwortliche Menschen, die den Mut haben, sich selbstständig zu machen, die Arbeitsplätze schaffen und in der Region werken und wirken“, spricht Bürgermeister Bernhard Kleber gleichzeitig Dank und Einladung aus. „Mit attraktiven Arbeits- und Ausbildungsplätzen bleibt unsere Gemeinde auch in Zukunft lebendig und jung.“

Stärken stärken: 140 Betriebe in Andelsbuch

Für die Gemeinde Andelsbuch und ihren Wirtschaftsausschuss ist das Weilerfest ein wichtiger Baustein, um die die Vielfalt und die Qualitäten von Arbeitsplatzen im Ort und in der Region bewusst zu machen. Die hohe Zahl von 140 Handels-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben in Andelsbuch ist für den Einzelnen kaum mehr überschaubar. Daher wird heuer bereits zum dritten Mal zum MITANAND geladen: „Wenn ich weiß, was die Betriebe im nahen Umfeld leisten oder welche Berufe und Arbeitsplätze es dort gibt, fördert das das Miteinander und die regionale Wirtschaft“, stellt GR Manfred Scalet, fest. Die Vorteile liegen auf der Hand: „Arbeiten in der Region spart den MitarbeiterInnen Zeit und Kosten, erhöht die Lebensqualität, reduziert den Pendlerverkehr und hält das Leben in unseren Dörfern“, fasst Bürgermeister Bernhard Kleber zusammen.

MITANAND: Eine gute Möglichkeit, um sich als Arbeitgeber sichtbar zu machen

Qualifizierte MitarbeiterInnen sind sehr gefragt, viele Unternehmen finden diese nicht mehr in ausreichender Zahl. „Ein Inserat schalten und auf Bewerbungen zu warten, funktioniert heute meist leider nicht mehr“, stellt Doris Fisar, Inhaberin einer Employer Branding Agentur in Andelsbuch und Organisatorin des Weilerfestes immer wieder fest. „Arbeitgeber müssen zeigen, was sie können, wie sie arbeiten, welche Ausbildungen und Berufe es direkt bei ihnen gibt.“ Das Weilerfest MITANAND ist dafür ein sehr geeignetes Format, haben die TeilnehmerInnen der vergangenen Veranstaltungen festgestellt. Mögliche geeignete BewerberInnen werden aufmerksam, speziell auch das Interesse junger Menschen wird geweckt.

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